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Mehr als nur eine Schuh-Einlage

Mehr als nur eine Schuh-Einlage

 

Nur Bares ist Wahres
In unserem Blogbeitrag „Nur Bares ist Wahres oder warum unsere Füsse auch mal nackt sein sollten“ vom 19. Juni 2020 haben wir über die unzähligen Vorteile des Barfussgehens und -laufens geschrieben und auch viele positive Echos dazu erhalten.

In manchen Situationen geht’s nicht barfuss
Auf der anderen Seite haben uns auch Leute kontaktiert, die nicht – oder zu wenig oft barfuss unterwegs sein können, als sie dies gern täten. Das kann manchmal medizinische Gründe haben. Öfters aber sind es Menschen, die eine Sportart ausüben, die barfuss nicht möglich oder zumindest gefährlich ist. Dazu gehört Radfahren, Fussball, Squash, Bergwandern, Schneeschlaufen, Skifahren, Eislaufen und vieles mehr. Auch in verschiedenen beruflichen Situationen ist Barfussgehen gefährlich oder gar verboten – so zu Beispiel überall dort, wo die SUVA das Tragen von Sicherheitsschuhen fordert.

Die Suche nach der Alternative
Das hat uns dazu gebracht, uns nach einer guten, alternativen Lösung für diese Situationen umzuschauen. Wir suchten nach einer Einlage, die individuell anpassbar und weich sind und damit einen aktiven Fuss fordern. Gleichzeitig sollte die Einlage nicht nur auf die Fussform hin, sondern auch in ihrer Beschaffenheit auf den geplanten Einsatzzweck hin angepasst werden können.

Mehr als einfach eine Einlage
Schlussendlich haben wir uns vom Konzept der Einlagen von Formthotics überzeugen lassen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es hier nicht einfach um eine «Einlage» als Produkt geht, sondern um einen integrierten Prozess aus biomechanischer Untersuchung, bedarfsgerechter Variantenwahl, individueller Anpassung und Instruktion aktiver Übungen. Dieser spezifische Prozess erfordert qualifiziertes Personal: Formthotics-Einlagen werden von speziell geschulten Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten angepasst.

Wie wirken Formthotics?
Formthotics stabilisieren prinzipiell Füsse und Beine. Dadurch können auch andere Komponenten einer Behandlung schneller und besser wirken. Schmerzen, die auf die Füsse und die Haltung zurückzuführen sind, sowie Verletzungen und Muskelermüdung werden gelindert und die Träger der Einlagen fühlen sich schneller wieder fit.

Wie komme ich zu meinen Formthotics?
Zu Beginn steht eine gründliche physiotherapeutische Untersuchung des Bewegungsapparates – von den Füssen bis hoch zum Becken. Dazu kommt eine ganzheitliche Anamnese unter Berücksichtigung der privaten und beruflichen Situation des Kunden und eine Begutachtung des mitgebrachten Schuhwerks.

Auf dieser Basis wird dann – ganz spezifisch – der passende «Formthotics-Rohling» ausgewählt. Formthotics bestehen aus einem speziellen thermoplastischem Material und lassen sich mittels Hitze an jede Fussform anpassen. Dadurch sind sie besonders effektiv und bequem. Der Schaumstoff ist völlig wasserdicht. Bakterien und Keime können sich gar nicht erst ansiedeln.

Wir verwenden verschiedene Schaumstoffdichten und -ausführungen, die eine noch bessere Anpassung der Einlagen an unterschiedliche Anforderungen und Schuhe ermöglichen. Ob extra belastbare Fussbetten für Sportschuhe oder besonders weiche Einlagen für Arthritiker, die Technologie ermöglicht individuell anpassbare medizinische Einlagen für nahezu jeden Fuss und jeden Schuh.

Nun erfolgt nochmals eine biomechanische Kontrolle und eine allfällige Nachjustierung, um sicherzustellen, dass die Einlagen ihren Zweck optimal erfüllen.

Auch noch ergänzende Übungen
Zum Schluss des Termins erhält der Kunde vom Therapeuten gegebenenfalls noch ergänzende Übungen – beispielsweise zur Stärkung des Fussgewölbes – um dem Problem ergänzend zur Einlage auch aktiv und nachhaltig entgegenzuwirken.

Dauer und Kosten
Die Einlagen kosten CHF 195.- inklusive der physiotherapeutischen Untersuchung und Beratung. Der Termin dauert eine halbe Stunde.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung!

Velofahren? …aber sicher!

Velofahren? …aber sicher!

Lockdown – Veloboom!
Während des Lockdown erlebte die Velo-, insbesondere die E-Bike-Branche, einen nie gesehenen Boom. Warteschlangen vor den Geschäften und Lieferfristen waren ein untrügliches Zeichen dafür, dass in der Schweiz pedaliert wurde, was das Zeug hält! An manchem sonnigen Tag wähnte man sich im China der 80er Jahre oder in einer skandinavischen Stadt. 

Die «Wiedereinsteiger»
Ob so viel Motivation gerät die Tatsache, dass Velofahren vielschichtige und nicht zu unterschätzende Anforderungen an Koordination, Balance und Reaktionsvermögen stellt, rasch in Vergessenheit. Besonders bedeutsam erscheint das vor dem Hintergrund, dass der Lockdown sehr viele «Wiedereinsteiger» generiert hat. Grossmehrheitlich sein diese Menschen in Kindheit und Jugend Rad gefahren, haben dann einige Dekaden pausiert und sich dann ein (schnelles) E-Bike gekauft. Man vertraut dann darauf, dass Beherrschung dieses Fahrgerätes vertraut und selbstverständlich ist.

Unterschätzte Anforderungen
Das Bild, das sich einem auf der Strasse zeigt und die Unfallstatistiken sprechen leider eine andere Sprache! Wer über Jahre nicht mehr Velo gefahren ist, sollte dies unbedingt trainieren, um ungewollte Stürze oder gar Kollisionen zu vermeiden. Gerade bei E-Bikes, die mit weniger Kraftaufwand rasch Geschwindigkeiten ermöglichen, welche bei normalen Fahrrädern nur trainierte Velofahrer erreichen, dürfen die Anforderungen an die koordinativen Kompetenzen nicht unterschätzt werden. 

Fahrkurse
Aus obigen Gründen ist es für alle Velofahrer gleichermassen wichtig technisch «sattelfest» zu sein. Um das zu erreichen, gibt es viele geführte Fahrkurse und Techniktrainings in Bike-Schulen. Geschultes Personal hilft Ihnen dort – methodisch und didaktisch richtig – technisch fit zu werden.

Techniktraining selbst gemacht
Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit selbständig zu üben. Suchen Sie sich dazu einen genügend grossen, verkehrsfreien Platz (Schulhausplätze ausserhalb der Schulzeiten, Parkplätze, etc.). Absolvieren Sie nach Möglich folgende Übungen:

  • Steigen sie auf und ab – finden Sie dabei die Technik, mit welcher Sie sich am sichersten fühlen und achten sie darauf, beim Anhalten und Losfahren keine allzu grossen seitlichen Ausfallbewegungen zu machen (nachfolgender Strassenverkehr!)
  • Fahren Sie so langsam wie möglich geradeaus (ev. auf einer markierten Linie).
  • Versuchen Sie, möglichst lange mit dem Velo an Ort still zustehen, ohne von den Pedalen zu gehen.
  • Fahren Sie Slalom um kleine Hindernisse – setzen Sie die Tore mit zunehmendem Üben näher!
  • Üben Sie einhändiges Fahren links und rechts.
  • Fahren Sie (links- und rechtsherum) möglichst kleine Kreise (ev. Bodenmarkierungen).
  • Üben Sie Bremsen und Anhalten auf einen Zielpunkt hin.

Fahrtipp Vollbremsung
In der Hoffnung, keine zu benötigen, kann es doch matchentscheidend sein zu wissen, wie man das richtig macht! Wichtig ist es, die Vollbremsung regelmässig auf sicherem Gelände und möglichst auch auf verschiedenem Untergrund zu üben:

  • Vorbereitung: Setzen Sie unbedingt den Helm auf. Stehen Sie beim Velofahren auf die Pedale und halten Sie diese waagerecht. Wie fühlen Sie sich sicherer (rechter oder linker Fuss vorne?) Diese Position ist ihre Grundposition.
  • Richtige Haltung: Für eine Vollbremsung steht man auf die Pedale und verlagert sein Körpergewicht so weit wie möglich nach hinten. Das erhöht den Druck auf das Hinterrad und verhindert, dass man über den Lenker fliegt. Die Arme sind fast durchgestreckt, so, dass man einen Aufprall noch abfedern könnte.
  • Richtig bremsen: Tasten Sie sich schrittweise an die Vollbremsung heran – weder Voder- noch Hinterrad sollen blockieren! Gerät das Velo ins Schlingern, lassen sie beide Bremsen kurz los. Bei Scheibenbremsen lohnt es sich, den Druckpunkt zu spüren, wo das Vorderrad bremst, jedoch gerade noch nicht blockiert.

Ausrüstung und Fitness
Stellen Sie sicher, dass Ihr Velo jederzeit in einem guten Zustand ist (Reife, Reifendruck, Bremsen, etc.). Ein regelmässiger Service beim Profi zahlt sich aus. Die Einstellung des Fahrrades in Bezug auf Sattelhöhe und Lenkerposition ist ebenso essenziell und sollte falls möglich von einer fachkundigen Person eingestellt werden.

Tragen Sie Ihre Schutzausrüstung Helm, Handschuhe und achten Sie ebenfalls auf einen einwandfreien Zustand (Helm darf nach Sturz nicht mehr verwendet werden!). Sie müssen zum Radfahren auch körperlich fit sein. Insbesondere muss die Halswirbelsäule in beide Richtungen soweit beweglich sein, dass man über die Schultern problemlos nach hinten schauen kann. Die Mobilität von Knien und Hüften muss eine gerade Beinachsenführung beim Treten erlauben.

Zum Schluss…
Wir finden es eine wunderbare Sache, dass so viel Rad gefahren wird! Ein gutes Training für Ihren Körper. Dazu frische Luft, etwas Sonnenlicht, … also legen Sie los, respektive bleiben Sie dran!

Fahrtraining für Kinder bieten wir regelmässig in unserer «Junior Bike Academy» an. Der nächste Kurs (Level 1) findet am 16.9. in Wald ZH statt. Interessieren Sie sich für ein Technik-/Fahrtraining für Erwachsene, dürfen Sie sich gerne bei uns melden. Bei entsprechendem Interesse bieten wir das gerne an.

Nur Bares ist Wahres oder warum unsere Füsse auch mal nackt sein sollten

Nur Bares ist Wahres oder warum unsere Füsse auch mal nackt sein sollten

 

Haben Sie gewusst, dass unsere Füsse aus je 26 Knochen, 27 Gelenken, 32 Muskeln und Sehnen, und 107 Bändern bestehen? Ein hoch komplexes Gebilde also unsere Füsse. Zu was unsere Füsse eigentlich fähig wären, sehen wir bei Menschen, welche ihre Arme verloren haben: Hier übernehmen die Füsse die Funktion der fehlenden Hände und verrichten die erstaunlichsten Tätigkeiten.

Lebenslänglich eingesperrt!

Und wie sieht es bei uns aus? Kurz nach der Geburt werden die Füsse erstmals in Schuhe gesteckt und kommen aus diesem «Gefängnis» ein Leben lang nicht mehr raus. Unsere Füsse werden gestützt und gedämpft, die Zehen dicht zusammengepresst und verdammt zur beinahen Bewegungslosigkeit. Die Folge davon? Das von der Evolution über hunderttausende von Jahren geschaffene, leistungsfähige System von Muskeln, Sehnen, Gelenken verkümmert und degeneriert.

Dass die Schuhgrösse eines an sich ausgewachsenen Menschen im Durchschnitt nochmals um zwei Grössen zulegt, hat nichts mit Wachstum zu tun, sondern damit, dass die verkümmerten Fussmuskeln den Fuss nicht mehr stützen können… Plattfüsse, Senkfüsse und weitere Degenerationsformen sind dafür verantwortlich.

Viele von uns – darunter auch erschreckend viele junge Erwachsene – landen dann beim Spezialisten, wo mit Einlagen, Spezialschuhen, etc. der Fuss noch mehr gestützt und noch fester eingepackt wird.

Symptome vorübergehend beseitigt – aber Problem gelöst?

Wir sehen aktuell immer mehr Patienten mit Problemen, welche auf eine zu schwache und verkümmerte Fussmuskulatur zurückzuführen ist. Oft liegen die Zusammenhänge nicht auf der Hand – wir finden Symptome wie unspezifische Rückenschmerzen, Probleme im Becken- und Hüftbereich, teilweise Knieschmerzen deren Ursache Fussprobleme sind.

Was können wir dagegen tun?

Zum einen müssen wir wieder lernen, richtig zu gehen. Geben Sie sich einmal die Chance und beobachten andere Menschen und sich selbst beim Gehen. Wo berührt der Fuss als erstes den Boden? Mit der Ferse, in der Mitte oder auf dem Vorderfuss? Auf der Innenseite oder aussen? Wie sind die Füsse geführt? Machen sie einen Bogen gegen innen oder aussen, wenn die Person einen Schritt nimmt? Sind die Beine gestreckt oder immer angewinkelt? Tönt es laut oder leise? Wird der Boden fast erschüttert bei jedem Schritt oder schwebt die Person nur so über den Asphalt? Wie bewegt sich der Körper im Verhältnis zu den Schritten? Bleiben die Schultern und das Becken gerade oder bewegen Sie mit? Dreht sich der Oberkörper oder ist er steif? Wackelt der Kopf oder ist er starr?

Die Mehrzahl der Menschen setzt zuerst mit der Ferse am Boden auf; meistens nicht sehr sanft. Ebenfalls werden die Knie nicht hüftbreit nach vorne geführt, sondern meistens in einer leichten X-Bewegung (Knie gehen gegen innen). Auch sehen wir oft, dass die Belastung zwischen der Innen- und Aussenseite des Fusses nicht stimmt und viele Menschen gar bei jedem Schritt auf der Innenseite des Fusses leicht einknicken. Wenn die Beine über den Fersen zum Boden kommen, sind sie bei Vielen durchgestreckt. Dies wiederum gibt einen Schlag ins Knie und teilweise sogar ins Hüftgelenk. Auch beim Stehen haben praktische alle die Knie durchgestreckt. Sie tun dies, um die Muskeln zu entspannen. Leider muss so das Gelenk (und der Meniskus) die ganze Last unseres Körpers tragen.

Doch wie sollten wir dann richtig gehen?

Dazu eine einfache Übung: Gehen Sie ein paar Schritte rückwärts und prägen Sie sich den Bewegungsablauf genau ein. Nun stoppen Sie und gehen mit dem genau gleichen Bewegungsmuster vorwärts: Zehen und Fussballen setzen sanft und kontrolliert zuerst auf, der Fuss senkt sich und dämpft damit den Schritt, bevor die Ferse den Boden berührt – et voilà! Sie werden auch sofort feststellen, dass Sie Ihre Knie nicht mehr durchstrecken, wenn sie am Boden aufsetzen und Sie «leichter» gehen. Achten Sie sich auch auf die Zehen: auch sie sollten belastet werden: Sowohl beim Aufsetzen des Vorderfusses am Schrittanfang als auch am Schrittende, wo die Zehen zuletzt noch «abstossen».,

So – die Grundzüge des richtigen Gehens hätten wir. Doch bereits nach kurzer Distanz werden wir feststellen, dass unser Fuss ermüdet. Und nun sind wir beim zweiten Thema: Wir müssen unsere Fussmuskeln stärken! Die Voraussetzung, dass das funktioniert ist barfuss gehen!

Ein Hoch auf nackte Füsse!

Befreien Sie Ihre Füsse aus deren besohlten Gefängnissen! Nicht weil wir das besonders sexy finden und unserer Meinung nach auch nicht zum Gala-Dinner, aber weil wir die verkümmerten Muskeln trainieren wollen. Barfuss gehen – so wie vorab beschrieben – ist ein kostengünstiges, effektives, effizientes und bisweilen gar sinnliches Grundlagentraining für unsere Füsse.

Sie lernen wieder sich auf unterschiedlichem, unebenen Grund zu bewegen und dadurch, dass die Muskulatur im Fuss nicht mehr von «High-Tech»-Dämpfung und «ultimativen» Fussbetten in der Sohle gestützt wird, muss sie selbst wieder arbeiten. Die Fussstellung wird sich, je nach Ausgangslage, deutlich verbessern, Fehlstellungen vermindern sich oder verschwinden gar.

Schrittweise beginnen – langsam steigern

Da die Umstellung aufs Barfussgehen eine recht grosse ist, sollte dies langsam und schrittweise geschehen. Geht man es zu schnell an besteht die Gefahr, sich einen Muskelkater oder im schlimmeren Fall gar eine Entzündung zu holen. Beginnen sie zu Hause, dann im Garten und ums Haus barfuss zu gehen. Erweitern Sie das Ganze um einen täglichen Barfuss-Spaziergang über Wiesen, Feldwege und Waldboden.

Ergänzendes Fusstraining bringts

Beginnen Sie auch Ihre Füsse gezielt koordinativ zu fordern, indem Sie versuchen, ihre Zehen zu spreizen, sie hoch zu ziehen und eventuell gar einzeln zu bewegen.

Machen Sie Krafttraining für ihre Zehen und das Fussgewölbe, beispielsweise mit dem «Raupengang», der sich bestens auch beim Zähneputzen trainieren lässt, nachdem man ihn einmal gelernt und verinnerlicht hat. Eine Anleitung dazu finden Sie hier.

Noch ein Wort zu Barfussschuhen

Der Barfussschuh – eigentlich ein Widerspruch im Wort selbst, nicht wahr? Aus unserer Sicht ist das Gehen mit «nackten Füssen» klar die bessere Variante (Ausnahme: Leiden Sie unter einem Hallux ist der Barfussschuh zu empfehlen). Sollten Sie sich aber gar nicht dazu motivieren können, ist der Barfussschuh (als «Fingerschuh» oder alle Zehen zusammen) sicherlich eine gute Variante, denn auch hier müssen die Fussmuskeln arbeiten.

Eine gute Alternative stellt der Barfussschuh auch für Laufsportler mit empfindlichen Fusssohlen dar. Hier gilt das oben Gesagte umso mehr, als die Belastung der Fussmuskeln beim Laufen noch höher als beim Gehen ist: Beginnen mit kurzen Distanzen und steigern Sie sich langsam. Barfussläufer verbessern oft auch ihren Laufstil in Schuhen und gewinnen gar an Speed, da sie den gesamten Fuss inklusive Zehen zur Beschleunigung einsetzen.

Für weitere Fragen zum Thema stehen wir gerne zur Verfügung. Zum Schluss, bevor Sie sich jetzt die Schuhe ausziehen und losmarschieren, noch ein «Motivationsvideo», welches wir Ihnen nicht vorenthalten möchten!

Intervallfasten – ein Erlebnisbericht

Intervallfasten – ein Erlebnisbericht

«Machen ist wie wollen – nur krasser…»

Wie in unserem letzten Newsletter angekündigt, wollen wir das Thema Intervallfasten in diesem Blogbeitrag aus «Anwendersicht» beleuchten. Dass das Konzept funktioniert und warum es das tut, haben wir bereits abgehandelt. Viele unserer Kundinnen und Kunden sind sehr erfolgreiche «Intervallfaster» und wir möchten Sie an dieser Stelle gegebenenfalls motivieren, es auch zu tun.

Stellvertretend für die oben erwähnten Kundinnen und Kunden geben wir heute M.H., 39 Jahre alt, zu 60% berufstätige Mutter dreier Kinder das Wort.

 

M, wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass Du zur «Intervallfasterin» wurdest?

Nach drei Schwangerschaften hatte ich ein Gewicht erreicht, mit dem ich mich nicht mehr wohl fühlte und begann im August 2019  bei euch in Hinwil mit Krafttraining. Doch die Waage wollte und wollte nicht weniger anzeigen. Mein Mann erzählte mir eines Tages dann von einer Fortbildung, die er bei Coni Angst zum Thema Ernährung hatte.  

Im November 2019 bat ich Coni um einem Termin, um einen Weg zu finden, endlich mein Gewicht reduzieren zu können. Sie erklärte mir die Funktionsweise des Intervallfastens. Am gleichen Tag startete ich und konnte bereits in der folgenden Woche die ersten Resultate erkennen.

 

Wie setzt Du das Intervallfasten um und wie funktioniert das in einer Familie mit Kindern?

Ich frühstücke – typischerweise Magerquark, Früchte und viele Nüsse (Mandeln, Baumnüsse, Haselnüsse), trinke einen Kaffee und nehme dann ein Mittagessen zu mir. Später gibt es nichts mehr.

 

Ist es nicht hart, den anderen beim Essen zuzuschauen?

Klar, ist es manchmal hart, den Kindern beim Abendessen zuzuschauen. Doch solange die Resultate stimmen, geht es ganz gut. Den Kindern habe ich erklärt, dass ich mein Speck verlieren will und deshalb nichts esse. Das verstehen sie ziemlich gut.

 

Was waren die «Hürden», die es zu überwinden galt? War der Einstieg hart?

Die grösste Hürde war die Bequemlichkeit. Auf etwas zu verzichten fällt mir schwerer, als etwas zu tun (Krafttraining).

Doch der Einstieg war dann nicht sehr hart, weil die Resultate sich schnell zeigten. Dadurch stieg die Motivation.

 

Wie lange machst Du das nun schon und wieviel Gewicht hast Du verloren?

Ich startete am 21 November und bin jetzt bei -17kg.

 

Wie fühlst Du Dich heute dabei?

Im Moment geht es mir sehr gut dabei. Nach einer Magen-Darmgrippe hatte ich Mühe und fand den Einstieg lange nicht mehr. Doch gerade hat es wieder geklappt und ich mache mich an die letzten 5kg bis zu meinem Wunschgewicht.

 

Hast Du aufgrund des Verzichtes auf eine Mahlzeit weniger Energie? Fehlt Dir in Sachen «Essen» etwas?

Energie habe ich genügend, da merke ich überhaupt nichts. Da ich auch noch drauf schaue möglichst wenig Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, vermisse ich manchmal einen «Schnägg» vom Konditor.

Manchmal fällt es mir nicht so leicht, bei meinen Eiweissquellen genügend Abwechslung zu haben, doch jetzt im Sommer mit der Grillsaison geht es ganz gut.

 

Hast Du das Gefühl, Deinen Stoffwechsel heute besser zu kennen?

Ob ich meinen Stoffwechsel besser kenne? Weiss ich nicht. Das Intervallfasten funktioniert, das ist das wichtigste.

 

Wie diszipliniert bist Du mit den essensfreien Zeiten? Gönnst Du Dir Ausnahmen und wenn ja, welche?

Wenn es wirken soll, muss ich diszipliniert sein, dann funktioniert es aber auch sehr gut mit der Gewichtsreduktion.

Ausnahmen mache ich ab und zu. Beispielsweise an Feiertagen, wenn wir mit Freunden abgemacht haben oder wenn ich Spätdienst habe. Dann muss ich was zu Abend essen, da ich fast bis Mitternacht arbeite und sehr konzentriert sein muss.

 

Unterstützt Du Dein Intervallfasten mit weiteren Massnahmen?

Ich nehme nur wenig Kohlenhydrate zu mir, versuche auf Zucker weitgehend zu verzichten und supplementiere Mucuna-Kapseln.

 

Denkst Du, dass Du diese Art der Ernährung auch künftig beibehalten wirst? Würdest Du sagen, dass das Konzept nachhaltig ist?

Ich bin sehr gespannt darauf, wie es weiter geht, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe. Das weitere Vorgehen werde ich dann mit Coni besprechen und schauen wohin die Reise führt.

 

Würdest Du das Intervallfasten Anderen empfehlen und falls ja, auf was soll man Deiner Meinung nach besonders achten?

Ja, ich empfehle es bereits jetzt weiter. Einerseits, weil es nichts kostet. Andererseits ist es super einfach anzuwenden. Besonders wichtig ist auf jeden Fall das Einhalten der Fastenzeiten.

 

Liebe M. wir danken Dir vielmals für das Gespräch und wünschen Dir weiterhin viel Motivation und Erfolg! Dein Schlusswort?

Bei mir stellten sich die Erfolge fast sofort ein, was die Motivation nochmals stark steigerte. Ich brauchte fast keine Unterstützung während dieser Zeit, was für mich als Familienfrau und Pflegefachfrau sehr wichtig ist.

 

Weitere Erfolge unserer Kunden:

C.H. (w, 55): -17kg  P.T. (m,68): -14kg E.H. (w, 75): -20kg
W.M. (m, 33): -12kg M.A. (m, 53): -7kg B.A. (m, 51): -13kg
E.G. (w, 73): -4.5kg L.H. (m, 41): -9kg P.H. (w, 24): -6kg
M.H. (w, 39): -17kg C.A. (w, 85): -16kg S.P. (w, 58): -12kg

 

Motiviert? Dann denken Sie darüber nach, ob Sie die nötige Disziplin zum Intervallfasten aufbringen und legen Sie los!

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie Interesse haben, Ihr Vorhaben in einer überschaubaren und begleiteten Gruppe «Gleichgesinnter» umzusetzen, melden Sie sich. Bei genügend grossem Interesse, werden wir das entsprechend aufgleisen.

Nichts essen bringt’s oder warum Intervallfasten funktioniert

Nichts essen bringt’s oder warum Intervallfasten funktioniert

Vor etwa zwei Millionen Jahren begann in Ostafrika mit dem Homo habilis / Homo rudolfensis die jüngere Menschheitsgeschichte. Bereits viel früher hingegen begann die Optimierung des menschlichen Stoffwechsels im Hinblick auf eine möglichst hohe Überlebensrate, welche zum Grossteil dadurch bestimmt wurde, dass man genügend Energie hatte, um zu überleben und sich nachhaltig fortzupflanzen. Gene, welche es ermöglichten, Energie effektiv zu speichern und haushälterisch damit umzugehen, wurden erfolgreich weitergegeben. Über zwei Millionen Jahre hinweg arbeitete die Evolution erfolgreich an der «Perfektion» des menschlichen Stoffwechsels in einem Umfeld, dass geprägt war durch knappe und unregelmässige Verfügbarkeit von Nahrung.

Segensreiche Fettspeicherung
Als «Allesfresser» war der Mensch in der Lage, einen Grossteil der verfügbaren Kalorien zu verwerten. Sein Stoffwechsel war daraufhin optimiert, Energie – wenn sie verfügbar war – auch in grossen Mengen aufzunehmen und zu speichern! Eine tolle Sache, die dem Menschen das Überleben sicherte und seiner Verbreitung – wie man sieht – förderlich war.

Auf einmal wird alles anders…
Was während mehr als 99.9% unserer Entwicklungsgeschichte ein zentraler Erfolgsautor war, kippte unlängst und «plötzlich» ins Gegenteil, denn wesentliche Parameter haben sich in jüngster Zeit geändert:

• Nahrung ist rund um die Uhr verfügbar und immer günstiger
• Zucker ist billig, omnipräsent und sein Konsum hat sich in jüngster Zeit vervielfacht
• Nahrungsmittel sind immer weniger naturbelassen
• Der Mensch bewegt sich weniger lang und weniger intensiv

Die Folgen davon haben wir in den letzten beiden Blogbeiträgen beschrieben: Insulinintoleranz und Diabetes Typ2 drohen zu einer Epidemie zu werden und die damit verbundenen Zivilisationskrankheiten werden global zu den grössten Herausforderungen für unser Gesundheitswesen.

Back to the Roots
Was also, wenn wir wieder vermehrt so essen würden, wie unsere Vorfahren das taten? Dann wären wir beim sogenannten «Intervallfasten» oder «intermittierendem Fasten». Das Thema ist nicht neu – viel ist schon darüber geschrieben worden; viele Studien dazu erschienen. Dennoch wollen wir uns hier dem Thema widmen, denn wir haben in den letzten Jahren im Rahmen unserer vielen Ernährungsberatungen einiges an Erfahrung gewonnen und möchten unsere zentralen, «erlebten» Erkenntnisse hier zusammenfassen.

Das Konzept ist simpel: «Delay, don’t deny» (verschieben, statt verzichten)
Das Konzept ist eigentlich denkbar einfach: Es wird nur in bestimmten Zeiträumen gegessen. Dazwischen wird gefastet; das heisst es wird NICHTS gegessen (auch kein Schöggeli, keine halbe Banane, kein Apfel, kein Viertel-Guetzli, keinen Milchkaffee – schlicht und ergreifend gar nichts!). Es gibt Formen, die eine bestimmte Anzahl Fastentage pro Woche vorsehen, andere wiederum eine bestimmte Anzahl essensfreie Stunden pro Tag.

Unsere «Best Practice»-Variante
Welche Form bei wem am besten funktioniert, ist von verschiedenen Faktoren abhängig und muss nicht selten auch ausprobiert werden. Was bei unseren Kunden im Schnitt die besten Ergebnisse brachte, war die folgende Methode:

• Pro 24 Stunden dürfen zwei Mahlzeiten gegessen werden.
• Pro 24 Stunden darf während mindestens 16 Stunden nichts gegessen werden.

Das heisst in der Praxis, dass man entweder auf das Frühstück oder auf das Abendessen verzichtet. Alle 1-2 Wochen wird zudem ein ganzer «Fastentag» (36-40 Stunden) eingeschaltet, an welchem ungesüsster Tee oder Bouillon getrunken sowie 1x eine Frucht gegessen werden darf.

Warum es funktioniert
Durch die Essenspause sinkt der Insulinspiegel und dann geschieht genau das, was sich jeder Diäthaltende wünscht: Der Körper holt sich seine Energie aus den Fettreserven, die wir mit uns herumtragen. Er geht in die sogenannte «Ketose». Nochmals: Nur wenn keine Glukose mehr vorhanden ist, kommt die Ketose in Gang. Drei Mahlzeiten und zwischendurch «kleine Snacks», wie es lange von der Diätindustrie propagiert wurde, führt genau in die falsche Richtung. Es ist ebenfalls falsch, dass häufiges Essen zu mehr Leistung führt – im Gegenteil: Längere Pausen zwischen Mahlzeiten führen dazu, dass der Körper weniger Energie für die Verdauung bereitstellen muss; Entzündungen werden gehemmt und die Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.

Booster – oder was steigert die Wirkung?
Es gibt nun verschiedene Dinge, welche die Wirkung des Intervallfastens unterstützen:

  • Verzicht oder zumindest sehr starke Beschränkung des Zuckerkonsums (obwohl es bei Intervallfasten keine «verbotenen Lebensmittel» gibt, existieren doch anerkannt ungesunde Lebensmittel – davon weniger zu essen hilft definitiv!)
  • HIIT (“Hoch Intensives Intervall Training”), welches allerdings nur für Menschen mit gesundem Herz-/Kreislaufsystem geeignet ist, bringt den Stoffwechsel gehörig in Schwung. Zweimaliges HIIT-Training/Woche unterstützt auch die Heilung von Diabetes Typ-2.
  • Generell helfen Sport und jegliche Form von Bewegung die Wirkung des Intervallfastens zu verstärken.

Gefahren und «No-Gos»
Das Intervallfasten funktioniert – dennoch gibt es ein paar Stolpersteine, die es zu berücksichtigen gilt:

  • Disziplin, Disziplin und nochmals Disziplin! Die Zeiten, in denen nichts gegessen werden darf, sind einzuhalten; also nochmals: nichts Essen heisst nichts essen und auch nichts trinken, was Kalorien hat – auch nichts «Klitzekleines»! Wir wollen ja, dass kein Insulin ausgeschüttet wird und unser Körper in die Ketose geht.
  • In der «Fastenzeit» sind auch künstliche Süssstoffe (…von denen wir auch sonst nichts halten!) verboten. Es gibt Studien, die nach der Einnahme von künstlichen Süssstoffen einen Anstieg des Insulinspiegels nachweisen.
  • «Kompensiert» man die essensfreien Zeiten mit übergrossen Mahlzeiten, bei denen man sich bis zum «geht-nicht-mehr» vollstopft, verpufft der positive Effekt natürlich…

Schlussbetrachtung
Das Intervallfasten ist keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern ein Konzept, das sich streng an der Funktionsweise unseres Stoffwechsels unter Berücksichtigung der jüngsten sozioökonomischen Veränderungen des menschlichen Daseins orientiert.

Es geht dabei nicht nur um Gewichtsreduktion, sondern darum, unseren malträtierten Stoffwechsel wieder richtig zum Funktionieren zu bringen. Intervallfasten kann einen wesentlichen Beitrag zur Heilung von Insulinintoleranz und Diabetes Typ-2 leisten. Darüber hinaus spricht man von verbessertem Schlaf, besserer Konzentrationsfähigkeit, mehr Energie. Positiv ist auch, dass nichts verboten ist; dass auf nichts dauerhaft verzichtet werden muss.

Warum das Ganze nicht populärer ist, obwohl die Wirkung als gesichert gilt und das Konzept auch in vielen Spitälern angewendet wird? Vielleicht hängt es damit zusammen, dass sich damit kein Geld verdienen lässt – es braucht keine teuren Diätprodukte, keine wochenlagen «high-sophisticated» Kuren und keine endlosen Sitzungen beim selbsternannten überteuerten Ernährungs-Guru.

Für weitere Fragen zum Thema stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Im nächsten Newsletter betrachten wir das Thema aus der Sicht des «Anwenders».

 

Wir gehen zwar in kleinen Schritten – aber wir gehen!

Wir gehen zwar in kleinen Schritten – aber wir gehen!

Geschätzte Blog- und Newsletter-Leserinnen und Leser

Wir hoffen, dass unser aktueller Beitrag Sie und Ihre Liebsten bei guter Gesundheit erreicht! Aus aktuellem Anlass erlauben wir uns, den heutigen Blogbeitrag ausnahmsweise etwas anders zu halten.

Nachdem wir uns seit Beginn des «Lockdowns» in der Physiotherapie ausschliesslich um medizinische Notfälle gekümmert haben, arbeiten wir seit dem 27. April wieder «normal» in der Physiotherapie.

Normal? «Normal» meint in unserem Falle, dass wir nun wieder alle Patienten mit ärztlicher Verordnung behandeln dürfen. Das schliesst auch die medizinische Trainingstherapie (MTT) und sämtliche Massagen ein. Auch als Privatzahler hat man wieder Zugang zu allen Leistungen.

Die fast leeren Arbeitspläne unserer Therapeutinnen und Therapeuten füllen sich nun wieder rasch – ein Zeichen, dass dieser Schritt nicht nur von uns, sondern auch von unseren Patienten begrüsst wird. Letzteres bestätigen auch die vielen Gespräche mit unseren Kunden. Der Unterbruch der Therapien hat in vielen Fällen dazu geführt, dass die Probleme wieder grösser geworden sind und man Rückschritte gemacht hat – hier ist es besonders wichtig, die Behandlung nun wieder rasch aufzunehmen und gemeinsam die Therapieziele wieder in den Fokus zu nehmen.

Selbstverständlich erfolgt das vor dem Hintergrund eines Sicherheitskonzeptes, welches auf der Basis der Vorschriften des BAGs und der Empfehlungen des Physio-Verbandes sorgfältig erarbeitet wurde. Unter anderem schliesst es folgende Massnahmen ein:

  • Vor der Behandlung waschen und/oder desinfizieren alle Patienten und selbstverständlich auch die Therapeuten Ihre Hände.
  • Abstandsregelungen werden konsequent eingehalten – wir arbeiten zeitversetzt, um die Patientendichte gering zu halten.
  • Unsere Therapeuten arbeiten mit Mundschutz.
  • Alle Trainings- und Therapiegeräte werden nach Gebrauch desinfiziert; exponierte Oberflächen (Türgriffe, Empfangstheke, Toiletten, etc.) werden mehrmals täglich desinfiziert.
  • Für sogenannte «Risikopatienten» (Alter über 65; Vorerkrankungen) ist das Tragen einer Hygienemaske in der Therapie obligatorisch.

Patienten mit Krankheitssymptomen wie Husten, Fieber oder Atembeschwerden können wir nach wie vor nicht behandeln.

Der nächste Schritt steht ebenfalls kurz bevor – ab dem 11. Mai dürfen die Fitnesscenter wieder öffnen. Sowohl unser Partner das Top-Fit in Pfäffikon ZH als auch wir mit unserem eigenen Gym in Hinwil arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, die bereits vorbereiteten Schutzkonzepte auf der Basis aktuellster Vorschriften anzupassen und deren Umsetzung zu planen.

Bei uns basiert das Schutzkonzept für den Fitnessbereich auf dem bereits für die Physiotherapie eingeführten und getesteten und bewährten System. Zentral im Fitnessbereich ist das Thema der Kundendichte: Wir müssen sicherstellen, dass die Abstandsregelungen eingehalten werden können, um eine allfällige Übertragung der Viren zu vermeiden.

In unserem Gym in Hinwil zeigt eine Auswertung der Besucherdaten «vor Corona», dass der familiäre Rahmen, sprich die relativ geringe Anzahl Trainierender es uns erlaubt, allen ihr Training zu ermöglichen und gleichzeitig für genügend Abstand zu sorgen. Aktuell prüfen wir auch verschiedene Möglichkeiten, sich auf einfache Art für Training und Group-Fitness einzuschreiben, um so «Stosszeiten» zu vermeiden.

In Hinwil haben wir den «Corona-Lockdown» auch dazu genutzt, das mit Technogym entwickelte Software-Update auf unseren Biostrength-Geräten zu installieren und zu Testen. Die Trainingsmöglichkeiten sind nochmals erheblich vielfältiger geworden! Gleichzeitig haben wir die Trainingsprogramme unserer Kunden auch elektronisch erstellt, so dass diese nun die Wahl haben, ihr individuelles Training auch über Handy, Tablet oder den «Kiosk» zu absolvieren. Alle Kunden müssen vor Ihrem ersten selbständigen Training einen halbstündigen Termin mit uns vereinbaren, um die benutzten Biostrength-Trainingsgeräte nochmals genau auf Sie einzustellen.

Wir hoffen, dass möglichst viele von Ihnen ab dem 11. Mai. die Möglichkeit nutzen, wieder im Fitnesscenter Ihrer Wahl zu trainieren – Körper und Geist werden es Ihnen danken!

Bleiben sie aktiv – bleiben Sie gesund!

Ihr Aktiv Physio Team

PS Weitere Informationen folgen rechtzeitig via E-Mail, unsere Website und Facebook. Bei Fragen dürfen Sie uns jederzeit gerne über Mail oder Telefon kontaktieren.